Papierflieger

Berufsorientierung: Live on air durchstarten beim Campusradio

Berufsorientierung: Live on air durchstarten beim Campusradio

Senkrechtstarter stellt Euch ab jetzt (auf Instagram und hier im Blog) in einer kleinen Serie einige Möglichkeiten vor, wie Ihr Euch schon an der Uni in Richtung Beruf orientieren könnt.
Teil 1: Das Campusradio. Das gibt es eigentlich an fast jeder Uni in Deutschland, zum Beispiel das Campusradio Dauerwelle an der Goethe-Universität in Frankfurt. Joschua von „Senkrechtstarter“ hat von Uniradio-Redakteurin Helene erfahren, wie ihre Arbeit so abläuft..


„Senkrechtstarter“: Wie lange bist du denn schon mit dabei, Helene?

Helene: Seit etwas mehr als zwei Jahren. Ich habe damals einfach allgemein nach einem Uni-Radio gesucht und wollte schauen, ob die Goethe-Uni eins hat. Dann habe ich über die Uni-Website Radio Dauerwelle gefunden.

Warum würdest Du denn empfehlen, beim Campusradio mitzumachen? Es kostet ja wahrscheinlich auch ein bisschen Zeit neben dem Studium.

Es macht einfach wahnsinnig viel Spaß. Man lernt journalistisches Arbeiten anhand der Themen, die einen als Studi wirklich bewegen. Man darf sich frei entfalten und diese Themen dann selbst aussuchen und umsetzen. So freies journalistisches Arbeiten darf man nie wieder machen, glaube ich.

Inwieweit bereitet Dich Deiner Meinung nach die Arbeit beim Campusradio auf die Arbeit im Journalismus vor?

Man bekommt die Grundlagen des Hörfunks sehr gut vermittelt, einfach, weil man so freigestellt ist, alles auszuprobieren. Wie produziere ich ein Beitrag? Wie komme ich überhaupt an Interviewpartner/-innen? Wie geht die Recherche? Was macht gute Fragen aus? Diese ganzen Grundsätze kann man bei uns sehr schnell sehr praktisch erlernen.

Wenn man jetzt in den Journalismus gehen möchte, will man ja vielleicht nicht nur Radio machen. Wie sieht das beim Campusradio aus? Kann man dann wirklich „nur Radio” machen oder gibt es auch andere Sachen, die man ausprobieren kann?

Ja, man darf sich tatsächlich sehr kreativ austoben. Wir haben dafür noch andere Redaktionen: Social Media für unsere Kanäle, eine Nachrichtenredaktion, in der man die Nachrichten moderieren oder Nachrichtenbeiträge schreiben kann. Wir haben auch eigene Podcasts, da kann man sich austoben und sogar einen eigenen Podcast kreieren. Wir sind total frei. Und wenn es nicht sofort klappt, dann ist es auch nicht schlimm.

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