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Berufsorientierung: Schon im Studium ein Rennauto bauen

Berufsorientierung: Schon im Studium ein Rennauto bauen

„Senkrechtstarter“ stellt Euch (auf Instagram und hier im Blog) in einer kleinen Serie einige Möglichkeiten vor, wie Ihr Euch schon an der Uni in Richtung Beruf orientieren könnt.

Teil 4: Die “Speeding Scientists”. Wenn Dich das schnöde Pauken nervt und Du lieber ganz an die Spitze fahren willst, hast Du hier die Möglichkeit dazu! Die „Speeding Scientists” bauen jedes Jahr ein Rennauto komplett in Eigenregie und nehmen damit auch an Rennen teil. „Senkrechtstarter” hat mit Simeon gesprochen. Er leitet die Projektgruppe an der Uni Siegen.

 

Herzlich willkommen zum letzten Teil unserer Serie Berufsorientierung an der Hochschule. Heute geht's an die Universität Siegen und es geht um Maschinenbau und es geht um Autos. Wir haben mit Simeon gesprochen. Er ist 20 Jahre alt, studiert Maschinenbau an der Uni Siegen und ist Teamleiter bei den “Speeding Scientists”.

“Senkrechtstarter”: Simeon, was genau macht Ihr bei den “Speeding Scientists”? 

Simeon: Wir sind ein studentischer Verein. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, jedes Jahr einen Rennwagen zu entwickeln, zu konstruieren und dann auch auf Events zu fahren. Dafür braucht man Studierende der unterschiedlichsten Fachrichtungen. Natürlich einerseits Maschinenbauer/-innen und Elektrotechniker/-innen, um den Elektro-Rennwagen zu bauen, aber natürlich auch BWL, um das Projekt nachher vermarkten zu können.

Warum würdest Du Studierenden raten, bei den “Speeding Scientists” mitzumachen?

Ihr könnt hier perfekt Praxiserfahrung sammeln. Das, was Ihr in Eurem meistens doch eher theoretischen Studium lernt, könnt Ihr in diesem Team in die Praxis umsetzen. Außerdem lernt man schon einen Produktablauf kennen, wie er auch später im Beruf vorkommen kann. Das heißt man entwickelt selbst die Produkte für den Rennwagen, gibt sie bei Firmen in Auftrag und baut sie dann zusammen.

 

So ein Auto baut sich ja wahrscheinlich nicht in ein paar Stunden. Wie zeitaufwendig ist das neben einem vollen Studium?

Man muss schon damit rechnen, einiges an Zeit mitzubringen. Aber für mich lohnt es sich zu 100 Prozent, hier mitzumachen. Für den späteren Alltag, den späteren Beruf, in den man rein will, sind die Erfahrungen unbezahlbar. So etwas lernt man auch nicht im Studium, sondern man kann es nur in einem Team wie den „Speeding Scientists” wirklich erfahren.

 

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