Papierflieger

Berufsorientierung: Unternehmen den Ton angeben bei der studentischen Unternehmensberatung

Berufsorientierung: Firmen den Ton angeben bei der studentischen Unternehmensberatung

Symbolbild zur studentischen Unternehmensberatung

„Senkrechtstarter“ stellt Euch (auf Instagram und hier im Blog) in einer kleinen Serie einige Möglichkeiten vor, wie Ihr Euch schon an der Uni in Richtung Beruf orientieren könnt.


Teil 2: Die studentische Unternehmensberatung. Firmen und Konzernen schon vor dem Abschluss sagen, wo es lang geht. Das geht durch studentisch organisierte Unternehmensberatung, wie man sie in Jena finden kann. Anna von „Senkrechtstarter“ hat mit Sven und Max von JenVision über ihr ungewöhnliches Hobby gesprochen.

„Senkrechtstarter“: Was macht Ihr bei JenVision?

Max: Wir sind eine studentische Unternehmensberatung. Als Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen beraten wir Unternehmen.

Sven: Wir bieten Projekte für Studierende an, in denen sie erste praktische Erfahrungen neben dem Studium sammeln können – das können Projekte für Start-Ups sein oder für mittelständische Unternehmen. Da geht es dann zum Beispiel um die Businessplanerstellung.

Wer kann bei Euch mitmachen?

Sven: Eigentlich jeder der Lust hat neben dem Studium noch Praxiserfahrung zu sammeln – das hängt nicht vom Studiengang ab.

Max: Hauptsache man hat die Motivation und die Lust dazu, gemeinsam mit dem Team was zu erreichen. Das Fachliche kriegt man als Team eigentlich immer hin. Man ist nie allein und wir unterstützen uns.

Und wie sieht eure Arbeit dann in der Praxis aus?

Max: Wenn Projekte ausgeschrieben werden, können sich unsere Mitglieder darauf bewerben und wir als Vorstand stellen dann ein Team zusammen die sich darum kümmern. Dann trifft sich das Team, bearbeitet den Auftrag und pitcht dem Kunden, was sie sich überlegt haben. Das Ganze wird dann nochmal überarbeitet und am Ende gibt es dann eine Abschlusspräsentation.

Wie profitieren Eure Mitglieder von den Projekten?

Sven: Die Studierenden bekommen die Möglichkeit das trockene Wissen aus der Uni in der Praxis anzuwenden und an echten Projekten zu arbeiten und genau das einzusetzen, was sie an Modellen gelernt haben.

Max: Die Mitgliedschaft bringt für die persönliche Weiterbildung was, aber natürlich auch für den Lebenslauf. Viele Unternehmen suchen nicht mehr nach Angestellten, die einen Standard-Lebenslauf haben, sondern wollen auch sehen, dass man bei Initiativen mitgemacht hat wie beispielsweise bei uns. Das wird da schon auch anerkannt.

 

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