Papierflieger

Berufsorientierung: In Rechtsfällen weiterhelfen bei der studentische Rechtsberatung

„Senkrechtstarter“ stellt Euch (auf Instagram und hier im Blog) in einer kleinen Serie einige Möglichkeiten vor, wie Ihr Euch schon an der Uni in Richtung Beruf orientieren könnt. Teil 3: Studentische Rechtsberatung

Studentische Rechtsberatung

Ihr habt ein rechtliches Problem aber keine Ahnung, an wen ihr euch wenden könnt? Jana und Hannah von „paralegal“, der studentischen Rechtsberatung der Uni Jena, helfen euch! Die beiden studieren Jura und beraten nebenbei schon andere Studierende in Rechtsfragen.

 

„Senkrechtstarter“: Stellt Euch doch einmal kurz vor, wer seid ihr?

Ich bin Jana Wildschlegel, ich studiere im fünften Semester Jura an der Uni in Jena.

Und ich bin Hannah Schulte und ich studiere Jura im neunten Semester.

 

„Senkrechtstarter“: Erzählt mal, was macht eine studentische Rechtsberatung überhaupt?

Jana: Mandant/-innen können bei uns einen Fall einreichen. Wir prüfen dann, ob er unseren Kriterien entspricht. Das bedeutet, dass wir hier zum Beispiel aus strafrechtlichen Gründen keinen Streitwert über 2.000 Euro annehmen und nichts mit Fristen machen. Wenn alles passt, schreiben wir den Fall aus und Jura-Studierende ab dem dritten Semester können den Fall übernehmen und bearbeiten. Es gibt immer zwei Fallbearbeiter und jeweilige Beobachter aus den unteren Semestern. Die werden so angelernt und wissen dann, wie es funktioniert. Die Bearbeiter/-innen treffen sich mit der Mandantin oder dem Mandanten und es wird genau aufgeschrieben, was sie oder er konkret möchte. Wir erstellen dann ein Gutachten und eine Handlungsempfehlung. Dabei arbeiten wir intensiv mit einem Volljuristen zusammen, wir haben bestimmt vierzig bis fünfzig in unserer Kartei. Er prüft dann, ob das Gutachten so stimmt und am Ende stellen wir der/-m Mandantin/-en die Falllösung, also unsere Handlungsempfehlung vor. Das ist alles komplett kostenlos.

 

Also arbeitet ihr schon fast wie richtige Jurist/-innen! Wer darf denn jetzt alles bei euch mitmachen? 

Hannah: Mitmachen können nur Jurastudierende, weil man das Fachwissen aus dem Studium braucht. Aber Jurastudierende selbst können schon ab dem ersten Semester einsteigen. Dabei ist es egal, welche Noten oder welchen Schwerpunkt man hat. Es ist nur wichtig, dass man Lust hat, sich zu engagieren.

 

Und wie sieht die praktische Arbeit bei euch aus? Welche Aufgaben gibt es?

Jana: Bei der Fallbearbeitung wird man nie alleine gelassen, sondern ist mit mindestens einer/-m weiteren Fallbearbeiter/-in zusammen. Besonders jüngere Fallbearbeiter/-innen, die erst im dritten oder vierten Semester sind, haben immer eine erfahrenere Person bei sich. Jemand aus dem siebten oder achten Semester zum Beispiel, der mit etwas mehr Erfahrung mitbringt. Die Neuen sollen angelernt werden und wir wissen, dass die Arbeit am Anfang ein bisschen schwierig ist. Neben der Fallbearbeitung machen wir auch noch andere Sachen: Wir sind ein Verein aus Jurastudierenden und bieten Fahrten, Crashkurse, Weihnachtsfeiern und Sommerfeste an, damit man sich untereinander kennenlernt.

 

Inwiefern bereitet die Arbeit bei euch auf den späteren Beruf vor?

Jana: Grundsätzlich ist das Jurastudium sehr theorielastig und die praktische Anwendung fehlt ein wenig. Dem versuchen wir entgegenzuwirken, indem wir konkret an echten Fällen mit echten Mandant/-innen üben. Und dann wäre da natürlich noch die Vernetzung: wir arbeiten ja mit den Volljuristen zusammen und so kann man sich schon einmal gut kennenlernen und die ersten Kontakte knüpfen – und natürlich untereinander vernetzen.

 

Habt ihr irgendwelche abschließenden Tipps?

Hannah: Probiert es einfach aus und lernt uns kennen!

Ihr habt ein rechtliches Problem aber keine Ahnung, an wen ihr euch wenden könnt? Jana und Anna von „paralegal“, der studentischen Rechtsberatung der Uni Jena, helfen euch! Die beiden studieren Jura und beraten nebenbei schon andere Studierende in Rechtsfragen.

 

„Senkrechtstarter“: Stellt Euch doch einmal kurz vor, wer seid ihr?

 

Ich bin Jana Wildschlegel, ich studiere im fünften Semester Jura an der Uni in Jena.

Und ich bin Jana Schulte und ich studiere Jura im neunten Semester.

 

„Senkrechtstarter“: Erzählt mal, was macht eine studentische Rechtsberatung überhaupt?

 

Jana: Mandant/-innen können bei uns einen Fall einreichen. Wir prüfen dann, ob er unseren Kriterien entspricht. Das bedeutet, dass wir hier zum Beispiel aus strafrechtlichen Gründen keinen Streitwert über 2.000 Euro annehmen und nichts mit Fristen machen. Wenn alles passt, schreiben wir den Fall aus und Jura-Studierende ab dem dritten Semester können den Fall übernehmen und bearbeiten. Es gibt immer zwei Fallbearbeiter und jeweilige Beobachter aus den unteren Semestern. Die werden so angelernt und wissen dann, wie es funktioniert. Die Bearbeiter/-innen treffen sich mit der Mandantin oder dem Mandanten und es wird genau aufgeschrieben, was sie oder er konkret möchte. Wir erstellen dann ein Gutachten und eine Handlungsempfehlung. Dabei arbeiten wir intensiv mit einem Volljuristen zusammen, wir haben bestimmt vierzig bis fünfzig in unserer Kartei. Er prüft dann, ob das Gutachten so stimmt und am Ende stellen wir der/-m Mandantin/-en die Falllösung, also unsere Handlungsempfehlung vor. Das ist alles komplett kostenlos.

 

Also arbeitet ihr schon fast wie richtige Jurist/-innen! Wer darf denn jetzt alles bei euch mitmachen?

 

Hannah: Mitmachen können nur Jurastudierende, weil man das Fachwissen aus dem Studium braucht. Aber Jurastudierende selbst können schon ab dem ersten Semester einsteigen. Dabei ist es egal, welche Noten oder welchen Schwerpunkt man hat. Es ist nur wichtig, dass man Lust hat, sich zu engagieren.

 

Und wie sieht die praktische Arbeit bei euch aus? Welche Aufgaben gibt es?

 

Jana: Bei der Fallbearbeitung wird man nie alleine gelassen, sondern ist mit mindestens einer/-m weiteren Fallbearbeiter/-in zusammen. Besonders jüngere Fallbearbeiter/-innen, die erst im dritten oder vierten Semester sind, haben immer eine erfahrenere Person bei sich. Jemand aus dem siebten oder achten Semester zum Beispiel, der mit etwas mehr Erfahrung mitbringt. Die Neuen sollen angelernt werden und wir wissen, dass die Arbeit am Anfang ein bisschen schwierig ist. Neben der Fallbearbeitung machen wir auch noch andere Sachen: Wir sind ein Verein aus Jurastudierenden und bieten Fahrten, Crashkurse, Weihnachtsfeiern und Sommerfeste an, damit man sich untereinander kennenlernt.

 

Inwiefern bereitet die Arbeit bei euch auf den späteren Beruf vor?

 

Jana: Grundsätzlich ist das Jurastudium sehr theorielastig und die praktische Anwendung fehlt ein wenig. Dem versuchen wir entgegenzuwirken, indem wir konkret an echten Fällen mit echten Mandant/-innen üben. Und dann wäre da natürlich noch die Vernetzung: wir arbeiten ja mit den Volljuristen zusammen und so kann man sich schon einmal gut kennenlernen und die ersten Kontakte knüpfen – und natürlich untereinander vernetzen.

 

Habt ihr irgendwelche abschließenden Tipps?

 

Hannah: Probiert es einfach aus und lernt uns kennen!

 

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